Luftverschmutzung ist das wichtigste Umweltproblem der heutigen Zeit

Wenn man eingefleischte Klimaaktivisten in Aktion erlebt, wird schnell klar, dass sie sich mit Haut und Haaren für ihr Thema einsetzen. Das ist einerseits gut, denn jeder sollte für seine Überzeugungen einstehen, wir leben in einem freien Land, wo dies zum Glück möglich ist. Andererseits lenken die Damen und Herren Klimaaktivisten mit ihrer Überbetonung des Klimawandels von viel wichtigeren Themen ab, die nicht erst in einigen Jahrzehnten greifen, sondern heute im Hier und Jetzt. Weshalb ignorieren die Aktivisten Themen wie Lufverschmutzung, Kinderarbeit, Kinderehen, fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser, schlechte Staatsführung? Gerade erst wurde die Luftverschmutzung von Forschern der Yale and Columbia Universities als größtes aktuelles Umweltproblem erklärt.

Es deutet vieles darauf hin, dass sich die Aktivisten die Hände selber gar nicht schmutzig machen wollen. Da, wo sie effektiv heute helfen könnten, gehen sie achtlos vorbei. Stattdessen fokussieren sie auf ein ziemlich theroretisches Modethema, bei dem man vor allem von anderen Änderungen fordert. Das überzeugt nicht und ist ein echtes ethisches Dilemma. Erst wenn Aktivisten auch die wirklichen Problemthemen anpacken, kann man ihnen abnehmen, dass sie es gut mit der Erde und den Menschen meinen. Bis dahin deutet vieles auf Klimaaktivismus als Ersatzreligion und unterhaltsames Machtspielchen hin.

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Im Januar 2018 hielt Sandra Weeser (FDP) eine bemerkenswerte Rede zur Begrenztheit der Erneuerbaren Energien:

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FAZ am 30. Dezember 2017:

Solarstrom ist überteuert und ineffizient
Der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung hat einen neuen Rekordwert erreicht. Jede dritte Kilowattstunde stammt aus einer Wind-, Solar- oder Biogasanlage. Zugleich steigen die Ausgaben zur Förderung des Ökostroms. Damit treten Unterschiede der einzelnen Erzeugungsarten schärfer hervor. Photovoltaik erweist sich als besonders ineffizient – unter mehreren Gesichtspunkten.

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Berliner Zeitung am 2. Januar 2018:

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Energiewende bedeutet Umverteilung“
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine scharfe Korrektur an der Förderung erneuerbarer Energien gefordert. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) führe derzeit zur größten Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Bundesrepublik, weil alle die Kosten mit der Stromrechnung zahlten, aber vor allem vermögende Investoren davon profitierten. Eine Reduzierung des CO2 -Ausstoßes könne so auch kaum gelingen, weil nur in die Erzeugung, nicht aber in die Speicherung von Energie investiert worden sei, sagte Woidke.

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Süddeutsche Zeitung am 18. Januar 2018:

Eingriffe ins Stromnetz: Netzbetreiber zahlt Millionen
Wegen Eingriffen in das Stromnetz hat der ostdeutsche Netzbetreiber Mitnetz auch 2017 wieder Entschädigungen in Millionenhöhe gezahlt. Nach vorläufigen Hochrechnungen schlugen die Maßnahmen im vorigen Jahr mit rund 13,9 Millionen Euro zu Buche. Das teilte das Tochterunternehmen des Energieversorgers enviaM aus Chemnitz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Entschädigungen werden an Betreiber von Anlagen gezahlt, die vorübergehend heruntergefahren werden müssen.

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Wenn Windkraftanlagen in die Jahre kommen, dann kommt der Abriss. Das wird in den kommenden Jahren wohl sehr oft der Fall sein, denn wenn die Subventionen auslaufen und der Besitzer nichts mehr verdient, dann muss der Windkoloss weg. Allerdings bleiben an einigen Standorten die schweren Fundamente zurück. Zurückversetzung in den Urzustand sieht anders aus. Tilman kämpft gegen diese Müllfundamente in der Landschaft. Derzeit sammelt er Unterschriften für eine Petition. Hier können Sie unterschreiben.

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Ende Januar 2018 stellte Björn Peters auf der Webseite des Deutschen Arbeitgeberverbandes eine wichtige Frage zur wirtschaftlichen Plausibilität von Offshore-Windparks:

Offshore-Windenergie ohne EEG-Förderung?
Im April 2017 ließen die Ergebnisse der EEG-Ausschreibungen für Offshore-Windenergie aufhorchen. Zwei Projektierer gewannen die Ausschreibungen mit einem Angebotspreis von Null. Wir rechnen nach, wie realistisch es ist, dass diese Anbieter Gewinne erwirtschaften können.

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